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roiter

Christine Schmidhofer, Mag. Dr.
4040 Linz
Riesenederfeld 45
Mobil: 0560.4450465
E-Mail: christine.roiter@liwest.at
www.roiter.at

Geboren: 20. Jänner 1964 in Linz

Schriftstellerin und Frauenforscherin.
Studium Germanistik und Philosophie in Wien (abgebrochen), Studium Soziologie
in Linz, Sponsion 1993.

Nach der Babypause Doktoratsstudium,
2002 Promotion. Freie Autorin, Wissenschafterin und Kulturmanagerin. Mitarbeiterin der Österr. Historikerkommission, diverse Forschungsprojekte zum Thema NS-Zeit in OÖ; Mitglied und CO-Autorin der „Linzer Stadtführerin – frauengeschichtliche Rundgänge" (2004)

Publikationen (Auswahl):

Hedda Wagner – Dichterin –
Komponistin – Frauenrechtlerin
Studienverlag Innsbruck 2004

Henriette Haill – Annäherung an
einen vergessenen Engel
Der Andere Verlag Tönning 2006

Die drei Leben der Nina Katz (Prosa)
Mauer Verlag, Rottenburg 2006

Wenn Tag und Nacht sich treffen (Lyrik) Mauer Verlag, Rottenburg 2006

Irgendwann (Lyrik und Prosa)
Arovell Verlag Gosau 2007

Organisation von diversen
Literaturprojekten, Lesungen,
Vorträge, Workshops immer
auf der Suche nach Neuem

 

Weitere Leseproben:

Leseproben aus dem Gedichtband
„Wenn Tag und Nacht sich treffen“,
Mauer Verlag, Rottenburg a.N. 2006
Wenn Tag und Nacht sich treffen
Farbspiele auf endloser Meeresfläche
du und ich
und sich sehen
als wäre es das erste Mal
sich auflösen im Tanz
Sternenhimmel über mir
kein morgen
nur heute
JETZT und HIER

Wilde Pferde (Juni 2003)
Glühendheiße Luft am Tag
Flirrendes Licht
Durch eine Landschaft fahren,
in der Wasser, Erde und Himmel
sich vereinen.
Der canal du midi führt uns nach Süden
unser Haus ist ein Boot.

Am Abend – anlegen beim Gesang der Zikaden – eine unbewohnte Halbinsel
wilde Pferde, die neugierig
ganz nah herankommen.
Wir essen und kommen uns ganz nah
– das einfache Leben –
reden, roten Wein trinken
und französische Zigaretten rauchen.

Auf dem Dach des Bootes tanzt unsere Tochter unter den aufgehenden Sternen
ganz in sich versunken den Tanz
der Freude am Leben.

Muschelsuche (Amrum 2004)
Endloser, weiter Strand
– Das Watt –
Schlickiger Boden unter grauem,
schwerem Himmel
Tausend Vögel rufen
Grünes Seegras, durchsetzt
mit kleinen Muscheln
– Sirenes Gruß –
Sich verlieren in unendlich
vielen Steinen
Kind wieder sein
Zeit-los und Selbst-vergessen

Leseproben
aus „Irgendwann“, Lyrik und Prosa
Arovell Verlag Gosau 2007

I. Beginn
Sie hatten sich immer schon gut verstanden. Lange Frühstücksgespräche
mit Erdbeermarmelade und schwarzem Kaffee, dazu französische Zigaretten,
ließen sie einander entdecken.
Mit der Zeit wurde sie seine Vertraute.
Bei ihr war es genauso. Sie versuchte,
ihn nur als Freund zu sehen.
Doch im Innersten wusste sie,
dass sie ihn liebte …

Ganz jung sein I
Ganz jung sein
In einer Sommerwiese liegen
Und die letzten Sonnenstrahlen zählen
Abseits der Welt

Ganz jung sein II
Irgendwo sitzen und
Die Beine hinunterbaumeln lassen
Dorthin schauen, wo Himmel
und Erde sich vereinen
Denken:
Es ist verdammt schön zu leben

wie es war
…. hier schliefen wir …
küsse – küsse ohne zahl
des morgens aufzuwachen
silber zwischen den bäumen
im garten wenn der sommer kam
und im haus wenn es schneite