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Anabel

Magdalena Aichinger


Atelier: Rufling 31
4060 Leonding
www.atelier-aichinger.at


1983 Absolventin der Glasfachschule Kramsach 1985 Meisterprüfung Malerei und Kunstverglasung Studienreisen und Teilnahme an Symposien, Anwendung von alten, neuen und von mir entwickelten Techniken, Formenvielfalt.

Auszug Ausstellungen:
1988 Galerie Mondsee A 1991 Galerie Lugner Linz, Galerie Schmalreck München D 1993 Hochtalgalerie Hallstadt Saline A, Biedenkopf, Marburg, Bonn D 1994 Arts and Crafts, im Staatspreiskatalog aufgenommen MAK, Wein A 2000 Grenzbahnhof Bayrisch Eisenstein D 2008 Galerie Forum Wels A 2010 Landespolizeikommando Linz A 2011 Stadtgalerie Traun A

Auszug Auftragsarbeiten und Wettbewerbe:

1990 Innenausstattung Sparkasse Lambach, Schalterbereich und Glaswand Titel: Flavia 1997 Raiba St. Florian, Glassäule 2001 Raiba Prambachkirchen, Glaswand Titel: Fischfang 2010 -2011 Kirche Hl. Michael Leonding, 2 Glasfenster

Auszug Projekte:
2009 Linz 09 Fotoausstellung bvoö 2017 Taschenlampen, Licht-Glasobjekte, Tragbare Skulpturen – Auflistung – Techniken der Glaskunst

Publikationen:

2004: Unterm Strich über das Rot hinaus Linz 2004

Aus Vorwort dazu von W. Hofrat Dr. Reinhard Mattes
Dabei sind es mindestens drei Aspekte, die an der dichten Arbeitsfülle und der zeichnerischen Produktion der letzten beiden Jahre faszinieren. Da ist der überaus dynamische grafische Duktus, der kräftige Strich, die Bewegung, das Fließen und Fliegen der Formen und Körper im Bildraum, da ist aber auch die dominierende Farbe Rot, leuchtend, brennend, fesselnd, aber nie aggressiv. Mit dieser alles dominierenden Farbe Rot, der Farbe des Blutes und des Lebens verbindet sich auch schon der dritte Aspekt dieser kräftigen Grafikserie, nämlich das Narrative in diesen Bildern. Die Arbeiten erzählen vom Leben, besser von menschlichen Lebenssituationen, von Erfahrungen, Begegnungen, Problemen etc. – sie erzählen verschlüsselt in chiffre-und zeichenhaften Formen, die sich darüber hinaus noch mit oft situativen „sprechenden“ Titeln verbinden. So sehr aber die Arbeiten also durchaus eine Umsetzung und Verarbeitung der persönlichen Biographie und Lebenssituation der Künstlerin darstellen, so sehr ist es Magdalena Aichinger gelungen, Bildgeschichten und Bildinhalte für alle zu kreieren. Mit ihrer Kunst, mit Farbe, Form und Komposition tritt sie heraus aus dem eigenen unmittelbaren Bezugsfeld und vermag eine breite Öffentlichkeit anzurühren und mit ihren intensiven Bildern anzusprechen.



2008: gläserne boote rote wellen – symbiose und serbrechlichkeit 2008, Neuauflage 2017

Aus Vorwort dazu von Prof. Andreas Gruber: Magdalena Aichinger´s Boote sind nicht nur aus Glas und damit zerbrechlich, sie sind auch transparent und Spiegel zugleich für alle, die sich hinein versetzen: wie ist es, sich selbst in einem gläsernen Boot zu erkennen, kein Boden unter den Füßen, sondern den unverstellten Blick in den Abgrund. Ausgesetzt in einem Meer roter Wellen, die gleichermaßen bedrohlich und voller Leben sind. Das Rot hat geradezu physische Kraft, eine gefährliche wie erotische Anziehungskraft. Und es verändert als Umgebung die gläsernen Boote, die darin ausgesetzt sind. Vielleicht darf man/frau mit Magdalena Aichinger darüber nachdenken, wie Fragilität wieder neue Achtsamkeit generieren könnte.