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Anabel

Georgina Lovelady Krausz


E-Mail: geor@ginakrausz.at
www.ginakrausz.at
Telefon: 0660.4644557

 


Geboren: Eastbourne, England 1964
lebt und arbeitet in Leonding

Freischaffende Künstlerin:
Zeichnung, Malerei, Grafik

1964 Geboren in Eastbourne, England

1980 – 1985 Matura und Arbeit

1985 Übersiedlung und Heirat nach Österreich

1988 – 2006 Arbeit in der Privatwirtschaft

2007 – 2010 Zeichenunterricht bei Herwig Berger

2007 Salzburger Sommerakademie, Malerei bei Anna Meyer,

2008 Traunkirchen Sommerakademie, Zeichnung bei Georg Ritter und Peter Hauenschild

2008 – 2010 Kunststudium (Aktzeichnen) bei Dietmar Brehm an der Linzer Kunst Universität

2010 Collagrafie - Geras bei Kunito Nagaoka

2010 – heute freischaffende Künstlerin

Exhibitions
2015 Raum der Kunst, Schloss Traun
2015 BVOÖ „Die Neuen“
2014 Galerie Hoffelner The Lady Behind the Trees
2014 The Lady Behind the Trees Wifi, Linz
2013 Wimmer Mediengalerie, Wels
2013 Kunstmesse Schloss Schwetzingen, Deutschland
2010 Vino Vitis, Linz

2014 Ankauf 2 Werke von Wifi, Linz

Mitglied der BVOÖ seit 2015

„In einer sich schnell bewegenden, mobilen Gesellschaft, wo freie Zeit zu haben eine rare Ware ist, hoffe ich, dass meine Arbeiten zum Anhalten einladen. Durch die fantasievolle Benutzung von „special effects glasses“, möchte ich ein paar Blicke auf Dinge lenken, an denen wir normalerweise vorbei fliegen und somit nicht sehen. Meine Bilder sind realistisch und selbsterklärend. Ein Baum sowie sein Holz ist zeitlos. Davor zu stehen entschleunigt, schenkt Ruhe und gibt Halt...“

Ich benutze die Tusche, um Spuren zu ziehen. Spuren, die nicht verwischbar sind. Sie geben mir das Gefühl, dass sie fast unvergänglich sind. Das Papier ist der Beweis, dass nichts für immer und ewig ist, so wie der Baum, der möglicherweise sein Leben für mich und mein Papier gegeben hat.

Die Tusche schwarz – das Papier weiß, wie das Leben. – Das Leben zu Papier gebracht: geboren 1964, gestorben 20?? (hoffentlich noch lange nicht), was dazwischen liegt, ist eine lange Reise, die Buntheit des Lebens.

Meine Reise begann Mitte der 60er Jahren an der Südküste Englands. Ein Stück Treibholz erblickte Land und wurde sanft unterhalb der weißen Klippen Eastbournes angespült.
Als Kind eines Vaters aus Liverpool und einer Mutter aus Linz, Österreich, habe ich eine sehr bunte Kindheit gehabt. In Worten, würde ich mich vielleicht so zu Papier bringen:

„Ich bin ein Mix aus einer überscharf gewürzten Portion Scouse (Liverpooler Eintopf), angereichert mit etwas zu viel Guinness, gefolgt von einem nicht so flaumig und süßen Teller Kaiserschmarrn, in den sich ein paar Pfefferkörner verirrt haben und ein Stück Eierschale ungeniert dazu gesellt hat“.

Die Zweite Etappe meiner Reise ließ mich 1985 an die Donau in Linz schwemmen – Verwurzelung und daraus Vermehrung 1992.

Freiheit ist für mich eine Metapher für „Treibholz“: „Treiben lassen“ oder zu neuen Ufern aufbrechen. Das Treibholz als Freiheitsträger, es trägt mich und meinen Drang nach Freiheit – zumindest für eine Weile.

Eine weitere Etappe begann 2007, wo ich mich voll und ganz meiner künstlerischen Entwicklung hinwendete. Das Zeichnen habe ich u.a. bei Herwig Berger und Dietmar Brehm, die Collagrafie bei Kunito Nagaoko gelernt. Bisherige Ausstellungen waren u.a., in der Wimmermediengalerie Wels, Wifi Linz, Galerie Hoffelner Linz, BVOÖ „Die Neuen“.

In meiner Arbeit ist stets ein Hauch Humor zu spüren - Schwarzer Humor; Erzählungen aus dem eigenen Leben, von meinen vielen Reisen, meinen Ängsten, Bedrohungen und Unsicherheiten und zum Schluss immer wieder der Humor. Wenn man mich begreift, dann herzlich willkommen auf einer Reise „zu Mir“ und „zu Dir“.
Nicht-Begreifen: Das gibt es, glaube ich nicht, es gibt nur die Reise alleine oder die Reise zusammen. Ankommen wird man in beiden Fällen, aber mit anderen Erzählungen. Die Reise des Betrachters ist auch die Reise, die ich mir mit der Menschheit für immer wünsche, das miteinander Erleben.

Meinen Humor sehe ich als eine Art „Lebensenergieportionierer“. Die Humorportionierpumpe halte ich fest in meinen Händen, so kann sie mir niemand wegnehmen. Aus einer schlechten Situation das Beste machen, mit einer ordentlichen Portion „black humour“, das ist (m)eine feine britische Eigenschaft.

Geprägt von Lebenserfahrungen lernt man den eigenen Humor gut einzusetzen und wie einen Antrieb zu nutzen. Für mich gibt es keine unbewältigbaren Dingen im Leben, es gibt nur die Art und Weise wie man damit umgeht und den eigenen Alltag bewältigt.

Buntheit ist für mich Hoffnung, wie die Buntheit meiner Kindheit. „Nichtbunt“ sein, ist für mich die Angst, der Zweifel, die Bedrohung und das Vergängliche.

Auch die Kontrolle nicht zu verlieren, ist very british, sowie höflich zu sein, sich anzustellen und nicht aus der Reihe zu tanzen.

Ich lebe diese Freiheit in meiner Kunst aus. Meine eigene Kontrolle darf ab und zu zerbrechen, ein gewisser Wahnsinn darf als schwirrender „Vogel“ erscheinen, mein inneres Gleichgewicht kann auf der Kippe sein, das kontrollierte „Dasein“ kann verschwinden und die Zwangsjacke der gesellschaftlichen Pflicht kann baden gehen...

Ich kann schwimmen! Wie Treibholz lasse ich mich treiben, zu meiner Insel, unter meinen Bedingungen, nach meinen eigenen Gesetzen.

Diese Umstände geben mir absolute Freiheit. Hemmungslos, erbarmungslos und grenzenlos.