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schorn

Johann Schorn


Agentur: 4020 Linz
Schubertstraße 21
Mobil: 0664.1556027
E-Mail: hansi@arthouse.co.at
www.hansischorn.at

Geboren: 27. September 1945 in Linz
Gestorben: 8. Jänner 2016

Die Auseinandersetzung mit dem Wasser auch auf dem künstlerischen Flügel Schorns begann schon im Studium an der Linzer Kunstschule. Der Waage-Geborene 45er-
Jahrgang war schon mit 13 Jahren an
dieser Linzer Kunstakademie – der jetzigen Kunstuni – und hatte nach den Grundklassen Gebrauchsgrafik bei dem damals schon legendären Erich Buchegger mit ausgezeichnetem Erfolg absolviert.

1975 gründete er als Art Director seine Arthouse Werbeagentur, die seitdem
sehr erfolgreich mit vielen Kampagnen internationalen Ruf erlangt hat.

Zahlreiche internationale Auszeichnungen,
7 Senatoren, 2 Caesare, Silver Award New York und unzählige Publikationen zeichnen den erfolgreichen Weg Schorns aus.

Die künstlerische Arbeit als Ventil.
Schon in den 70er Jahren werden zahlreiche
Projekte, speziell auf dem Cover-Bereich
für LPs, zeichnerisch gelöst. Die akribische Maltechnik, vor allem auch der gut entwickelte Airbrush-Einsatz, brachten
viele Werke zur Realisierung. Aber auch
das Zeichnen wird nie vernachlässigt.
Eine Ausstellung lehnt Schorn immer
wieder ab, er betrachtet die künstlerische Auseinandersetzung als seinen
persönlichen Ausgleich. Oft genug
kritisiert Schorn mit seinen Werken
sich selbst und seinen Beruf.

Schorn liebt also das Wasser.
Schon immer ist es sein größter Wunsch,
direkt am großen Wasser zu leben. Direkt
an der Donau nahe Linz findet er seinen
optimalen Lebensraum. Früh macht er den
Segelschein, dann folgt die Zeit des Tauchens, bis nach einigen Jahren ein sehr schwerer Tauchunfall die Begeisterung jäh unterbricht. Hier zeigt ihm das Wasser erstmals seine Mächtigkeit. Trotzdem
zieht es ihn immer wieder ans Meer.
Oft mehrmals im Jahr nach Venedig
oder Sizilien sowie fast alle griechischen
Inseln, vor allem nach Kreta. Am Wochenende zieht es ihn auf sein Schiff
am Attersee. Schorn ist also fasziniert
vom Wasser. Das ist in der Kunst so an
sich nichts Neues. Was neu ist, ist die Visualisierung von vermeintlich
bedeutungslosen Begebenheiten. Sie sind
nur schemenhaft dargestellt, gleich einer Erinnerung oder eines Traums, die langsam oder schnell verblassen. Die scheinbare Unwichtigkeit dieser Vorgänge und die monumentale Präsenz des immer in Bewegung befindlichen Elements schaffen
so eine eigene Verbindung der
Wirklichkeiten. Scheinbar unscharfe
Bilder zeigen kurze Augenblicke als festgehaltene, aber schon wieder
vergangene Situationen. So wichtig
diese auch für die Betroffenen sind,
sind sie nun nicht mehr erkennbar, eben bedeutungslos. Hier ist viel Platz für
Fantasie. Zu dieser Faszination kommt Schorn durch die Fotografie und die sehr frühe Einbindung der Computer in seine künstlerische Arbeit.